Position von BUND und NABU

BUND und NABU setzen sich für die Energiewende ein – und fordern, dabei die Belange von Natur- und Artenschutz bestmöglich zu berücksichtigen.

Photovoltaik primär auf Dächern und an Fassaden

Das Potenzial für Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden ist nach wie vor enorm. Da diese Anlagen naturschutzfachlich meinst unkritisch sind, sollten sie bevorzugt ausgebaut werden.

Freiflächenanlagen vor allem auf vorbelasteten Flächen

Konversionsflächen, Deponien und Industriebrachen sind oft geeignete Standorte für Freiflächenlagen. Erst wenn deren Potenziale genutzt sind, sollten Anlagen auf benachteiligten Acker- und Grünlandflächen geplant werden.

Für den Naturschutz wichtige Gebiete sind tabu

Um den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt nicht weiter anzuheizen, müssen Flächen, die für den Naturschutz wichtig sind, tabu bleiben für den Bau von Photovoltaikanlagen – auch über das gesetzliche Maß hinaus.

Naturschutzfreundliche Planung und Pflege

Freiflächenanlagen müssen so geplant und gepflegt werden, dass die negativen Auswirkungen minimiert und positive Aspekte gestärkt werden. So sollten beispielweise Umzäunungen durchgängig für Hasen und Igel bleiben. Mit einer Schafbeweidung können die Freiräume zwischen und unter den einzelnen Anlagen besonders naturverträglich gepflegt werden.

 

 

Planungshinweise der Naturschutzverbände

In den Planungshinweisen haben die Naturschutzverbände BUND, NABU, LNV und Bodensee Stiftung die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die bei Freiflächen Solaranlagen zu berücksichtigen sind. Sie können das Papier hier herunterladen oder direkt darin lesen:

 

planungshinweise_solarfreiflaechenanlagen